André Sailer
Staff in EP-SFT, Stacks Project Leader
E-mail: andre.philippe.sailer@cern.ch
Geboren 1983 in Berlin, verheiratet
Ausbildung & Erfahrung:
- 2003 – 2009: Physik Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin
- 2009 – 2012: Doktorand in der PH-LCD (Linear Collider Detector) Gruppe über Strahl-Induzierte Untergründe in Detektoren am Compact Linear Collider (CLIC) (Humboldt-Universität zu Berlin), unterstützt durch ein Wolfgang-Gentner-Stipendium
- 2012 – 2015: Fellow in the EP-LCD Gruppe
- 2015 – 2020: Staff in der EP-LCD Gruppe
- seit 2020: Staff in EP-SFT (Software Frameworks and Tools). Bereitstellung der LCG Software Umgebungen und Entwicklung des Key4hep Framework für Studien für zukünftige Detektoren
Motivation:
Als fast schon “alter” Hase, möchte ich die Arbeit des DAC nun in allen Belangen tatkräftig unterstützen. Dabei liegen mir vor allem die geselligen Veranstaltungen für die deutsche Gemeinschaft sehr am Herzen. Als ehemaliger Gentnerdoktorand und Betreuer eines Gentnerdoktoranden, möchte ich meine Erfahrungen in Bezug auf die möglichen zukünftigen Projekte am CERN (FCC, Linearbeschleuniger) nutzen um die Chancen von jungen Kolleginnen und Kollegen auf eine Karriere in dieser Richtung am CERN zu erhöhen. |
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Dominik Dannheim
Staff Member in EP-DT
Telefon: +41 22 767 12 32 / e-mail: dominik.dannheim@cern.ch
Geboren 1972 in Hamburg
Ausbildung & Erfahrung:
- 1993 - 2003 Physikstudium und Promotion an der Universität Hamburg / DESY
- 2004 - 2006 Feodor Lynen Fellow in der ATLAS Guppe an der Columbia University, New York
- 2006 - 2010 Research Fellow und MPI Postdoc in der CERN ATLAS Kalorimeter Gruppe
- Seit 2010 CERN Staff in der Linear Collider Detector (EP-LCD) Gruppe, seit 2020 in der Detector Technology (EP-DT) Gruppe
- Arbeitsschwerpunkte: Optimierung von Detektorsystemen für zukünftige Experimente; ATLAS High-Granularity-Timing-Detector HL-LHC Upgrade; Entwicklung von Silizium Detektoren und Detektor-Integrationstechnologien im Rahmen des EP R&D Programms und der DRD3 Kollaboration
- Seit 2022: Koordinator des deutschen Gentner Doktorierenden Förderprogramms am CERN
- Outreach-Aktivitäten: Organisatorische und inhaltliche Beiträge zu internationalen Detektorschulen (ICFA, ESIPAP, Eurizon, EDIT), dem CERN Sommerstudentenprogramm und verschiedenen Schülerprogrammen
Motivation:
Als Koordinator des deutschen Gentner Doktorierenden Förderprogramms setze ich mich seit mehreren Jahren für einen nachhaltig höheren deutschen Anteil am CERN Personal ein. Mit der diesjährigen Umstellung auf Teilstipendien und der anlaufenden Kooperation mit der Studienstiftung des deutschen Volkes wird die Vernetzung innerhalb und ausserhalb vom CERN noch wichtiger, um dieses Ziel zu erreichen. Durch ein zukünftiges Engagement im DAC möchte ich den Informationsaustausch und die Zusammenarbeit mit den erfolgreichen DAC Initiativen in diesem Bereich intensivieren und zu deren Weiterentwicklung beitragen. |
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Elizaveta Ragozina
Staff Member in IT-FCS-CT
Ausbildung & Erfahrung:
- 2013–2019: Studium der Informatik an der TU Dresden (B.Sc. & M.Sc.).
- 2019–2020: Softwareentwicklung, IT Management Erfarhungen in der Industrie
- 2021–2024: Fellow Software Engineer am CERN (IT-SD-GSS) mit Fokus auf CERNBox und ScienceMesh (europäisches Projekt für föderiertes Daten-Sharing).
- 2024–2025: Tätigkeit im AMS-02 Experiment (MIT/CERN) auf der ISS, mit Fokus auf Embedded- und DAQ-Software sowie operativer Verantwortung als Lead Shifter.
- Seit 2025: CERN Staff in IT-FCS-CT als Software Engineer (Network-Configuration-Software LanDB), Co-Organisatorin der CERN IT Lightning Talks und Mentorin bei Women in Technology (WIT).
Motivation:
Durch meine Arbeit in verschiedenen Rollen und Bereichen am CERN bin ich nah an den praktischen Themen, die viele von uns im Alltag betreffen. Diese Erfahrung möchte ich im DAC einbringen, um die deutsche Community aktiv zu unterstützen und als Ansprechperson zur Verfügung zu stehen.
Ein Fokus liegt für mich auf der Weiterentwicklung der Webpräsenz als zentrale Anlaufstelle für Bewerber, Newcomer und Mitarbeiter aus Deutschland, insbesondere mit klaren Informationen zu Themen wie Steuern, Familie, Umzug und Wohnsitz. Zudem möchte ich den Austausch innerhalb der Community durch Events weiter stärken.
Darüber hinaus ist mir die Gewinnung neuer Talente aus Deutschland wichtig, wobei ich meine Erfahrung aus HR-Initiativen und Recruiting-Events gezielt einbringen möchte. |
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Hermann Pommerenke
Staff Member in SY-RF-BR
Telefon: +41 22 766 27 33, E-mail: hermann.pommerenke@cern.ch
Geboren 1995 in Rostock
Ausbildung & Erfahrung:
- 2012-2017: Studium der Elektrotechnik, Universität Rostock
- 2017-2020: Promotion am CERN und der Uni Rostock über kompakte Hochfrequenz-Quadrupole (RFQ) für medizinische und industrielle Anwendungen, gefördert vom deutschen technischen Doktorandenprogramm am CERN (Wolfgang-Gentner-Stipendium)
- 2020-2022: CERN Fellowship, Beschleuniger-Resonatoren für den FCC-ee Pre-Injektor und RFQs
- 2022-2025: F&E Ingenieur für elektromagnetische Felder in Gleichstrom-Schnellschaltern bei Sécheron, Genf
- Seit 2025: CERN Staff. Ingenieur für Hochfrequenztechnik mit Fokus Strahlimpedanz im FCC-ee
Motivation:
Als Hochfrequenzingenieur bin ich, einschließlich Promotion, bereits über 5 Jahre am CERN tätig. Täglich erlebe ich die Faszination und Vielfalt der technischen Herausforderungen in der Beschleunigerphysik. Darüber hinaus kann ich auf 3 Jahre in der Schweizer Industrie zurückblicken. Jenseits der Arbeit engagiere ich mich in den Vorständen des Yachting Club CERN und des Astronomy Club CERN.
Ich möchte mich im DAC dafür einsetzen, unser spannendes Arbeitsfeld in Deutschland sichtbarer zu machen und besonders junge Ingenieurinnen und Ingenieure für eine Karriere am CERN zu begeistern. Ein besonderes Anliegen ist mir, hier ihre beruflichen Perspektiven, aber auch Arbeitsbedingungen wie Familienfreundlichkeit zu stärken. Darüber hinaus möchte ich dazu beitragen, die Vernetzung mit der deutschen Forschungslandschaft auszubauen und langfristig den Anteil deutscher Mitarbeitender am CERN zu erhöhen. |
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Jan Janke
Stellvertretender Leiter des FAP-Departments, Gruppenleiter FAP-BC (Business Computing)
Telefon: +41 22 76 79717 | E-Mail: jan.janke@cern.ch
Geboren im Juni 1979 in Leipzig (Sachsen)
Ausbildung & Erfahrung:
- 1999-2004 Studium der Internationalen Wirtschaftsinformatik (Dipl-Ing.) an der FHTW Berlin und der Universität des Hochelsass (UHA) in Mülhausen/Frankreich
- 2000-2005 Softwareentwickler und IT-Berater für ein mittelgroßes IT-Unternehmen in Berlin und Wien
- Seit 04/2005 als Staff am CERN (Full-Stack-Softwareentwicklung)
- Von 03/2014 bis 11/2023 Stellvertretender Gruppenleiter FAP-BC
- Seit 12/2023 Leiter der "Business Computing" Gruppe (FAP-BC)
- Seit 01/2026 Stellvertretender Leiter des FAP-Departments
Motivation:
Bisher habe ich mich nicht gezielt in der deutschen Community am CERN engagiert. Mit einer Kandidatur für das DAC-Komitee möchte ich dies bewusst ändern: Ich möchte die Arbeit des DAC besser kennenlernen und mich aktiv einbringen. Durch meine berufliche Erfahrung im administrativen und IT-Bereich – also außerhalb der klassischen Physik- oder Beschleunigerdomäne – bringe ich eine ergänzende Perspektive mit, die in einer vielfältigen Organisation wie dem CERN aus meiner Sicht wertvoll wäre.
Mir ist es wichtig, die spezifischen Anliegen und Bedürfnisse der deutschen Angestellten, Fellows, Technischen und Administrativen Studenten, sowie Doktoranden am CERN ernst zu nehmen und konstruktiv zu vertreten. Gleichzeitig sehe ich es als zentral an, den Blick auf das große Ganze zu richten: Das CERN steht heute in einem geopolitischen und technologischen Umfeld, das sich grundlegend von den Rahmenbedingungen der 1950er Jahre unterscheidet. Um langfristig erfolgreich zu bleiben, braucht es daher Reformbereitschaft, Anpassungsfähigkeit und zukunftsorientiertes Denken.
Ich möchte dazu beitragen, dass das CERN als einzigartiges Modell friedlicher, völkerverbindender Forschung und Talententwicklung nachhaltig gestärkt wird. In Gesprächen – etwa mit unserer Ratsdelegation – sehe ich die Möglichkeit, Impulse zu setzen, damit das CERN auch künftig unabhängig von externen politischen Interessen agieren kann und sich auf seine Kernmission konzentriert: den Bau und Betrieb von weltweit einzigartigen Teilchenbeschleunigern, exzellente Forschung und internationale Zusammenarbeit. Eine solche strategische Klarheit und Zukunftsfähigkeit stärkt zugleich die Attraktivität des CERN für deutsche Wissenschaftler, Ingenieure sowie Fachkräfte aus Verwaltung und IT und damit auch für den wissenschaftlichen und technologischen Nachwuchs aus Deutschland. |
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Jochen Klein
Staff Member in EP-ALI-DD (Project Leader of the ALICE 3 Inner Tracker)
Ausbildung & Erfahrung:
- Studium & Promotion:
- Vordiplom in Physik und Mathematik an der TU Kaiserslautern
- Diplom in Physik an der Universität Heidelberg
- Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
- Frühe Phase am CERN:
- Sommerstudent (2007)
- Diplomand: Commissioning des ALICE Übergangsstrahlungsdetektors (TRD)
- Promotion (2009–2014):
- Stipendiat der Studienstiftung (Promotionsförderung)
- Monte Carlo Modellierung von Jet Quenching in Schwerionenkollisionen
- Online Auswahl von Ereignissen mit dem ALICE Übergangsstrahlungsdetektor
- Fellowships (2015–2019):
- CERN Research Fellow (2015 - 2017): Leitung der Physics Working Group Monte Carlo & Minimum Bias
- INFN Torino Fellow: Bau und der Inbetriebnahme des ITS2 (Inner Tracker Upgrade von ALICE)
- Research Staff am CERN (seit 2020)
- Messung von Jets und Hadronen mit Charm Quarks
- ALICE Upgrade Coordinator (2020 - 2023)
- Projektleiter des ALICE 3 Inner Tracker (seit Ende 2025)
Motivation:
Seit meinem ersten Aufenthalt als CERN Sommerstudent im Jahr 2007 fasziniert mich die Dynamik dieses einzigartigen, internationalen Forschungsumfelds. In meinen vielfältigen Rollen habe ich gelernt, wie entscheidend eine transparente Kommunikation und eine starke Gemeinschaft für unseren Erfolg sind.
Als Vertreter der deutschen Community möchte ich den Wissens- und Erfahrungsaustauschs über alle Berufs- und Personalkategorien hinweg fördern, sowie die Sichtbarkeit des besonderen CERN-Umfelds sowie seiner Karrieremöglichkeiten innerhalb der deutschen Gemeinschaft noch bekannter machen.
Ich würde mich gerne mit meiner langjährigen Erfahrung aus fast zwei Jahrzehnten am CERN für die deutsche Gemeinschaft engagieren. |
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Johannes Bernhard
Deputy Group Leader Experimental Areas (BE-EA)
Telefon: +41 75 411 48 96 / e-mail: johannes.bernhard@cern.ch
Geboren 25.11.1982 in Limburg a.d. Lahn, verheiratet
Ausbildung & Erfahrung:
- Physikstudium und Promotion an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, seit 2008 dauerhaft als User am CERN tätig.
- 2014 bis 2016 Technical Coordinator des COMPASS Experiments.
- Seit 2016 CERN Staff und Beam Physicist, Ansprechpartner für die Experimente AMBER, NA62, COMPASS, CLOUD sowie für die Irradiation Facilities IRRAD und CHARM.
- 2019 bis 2025 Section Leader Liaison to Experiments (BE-EA-LE), verantwortlich für die Secondary Beams in der North und East Area sowie für die zugehörigen Fixed Target Experimente.
- Seit 2026 Deputy Group Leader der Experimental Areas Gruppe (BE-EA).
- ATS Vertreter im SPS and PS Experiments Committee (SPSC). Darüber hinaus Beteiligung an verschiedenen CERN Panels und Initiativen, unter anderem als Scientific Secretary der Non Collider Physics Roadmap und als Mitglied im BE Promotion Panel. Außerdem Mitarbeit in externen Komitees, etwa als Mitglied im PSI Advisory Board für das HIMB Projekt.
- Mitwirkung an verschiedenen Projekten, darunter Physics Beyond Colliders, North Area Consolidation, East Area Renovation, HI-ECN3
Motivation:
Die deutsche Community am CERN ist in vielen sehr unterschiedlichen Bereichen vertreten, in Experimenten, technischen Gruppen, Beschleunigerteams, IT und Verwaltung. Diese Vielfalt ist eine große Stärke. Gleichzeitig begegnen sich viele dieser Bereiche im Alltag nur selten, obwohl sie gemeinsam zum Erfolg der Projekte am CERN beitragen.
Ein Anliegen für mich ist deshalb, den Austausch innerhalb der deutschen Community weiter zu stärken und die unterschiedlichen Perspektiven besser miteinander zu verbinden. Gerade der Dialog zwischen technischen, wissenschaftlichen und organisatorischen Tätigkeiten ist wichtig, weil viele Projekte am CERN genau von diesem Zusammenspiel leben.
In den vergangenen Jahren hat das Interesse am CERN in Deutschland deutlich zugenommen und die Zahl der Bewerbungen ist gestiegen. Der entscheidende nächste Schritt besteht darin, dass sich diese Entwicklung auch stärker in tatsächlichen Anstellungen widerspiegelt. Mir ist es wichtig, diesen Übergang von der Bewerbung zur Einstellung stärker in den Blick zu nehmen und qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten aus Deutschland auf diesem Weg besser zu unterstützen.
Durch meine Arbeit mit verschiedenen Experimenten und in der Experimental Areas Gruppe habe ich Einblicke in viele Bereiche der Organisation gewonnen. Diese Erfahrung möchte ich im DAC einbringen, um den Austausch innerhalb der deutschen Community zu fördern und gleichzeitig dazu beizutragen, dass deutsche Mitarbeitende, sowohl langjährige Kolleginnen und Kollegen als auch neue Generationen am CERN, gute Rahmenbedingungen vorfinden und ihre Interessen innerhalb der Organisation weiterhin gut vertreten werden.
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Julia Woithe
Staff Member in SR-ECO-EDU (Head of Education)
Telefon: +41 75 411 65 39 / e-mail: julia.woithe@cern.ch
Geboren 1987 in Löbau (Sachsen), verpartnert, 2 Kind
Ausbildung & Erfahrung:
- 2006-2013 Studium der Physik, Mathematik und Bildungswissenschaften and der TU Dresden (B. Ed & M. Ed.)
- 2013-2014 CERN User für das Netzwerk Teilchenwelt, TU Dresden: Organisation & Durchführung von Jugend-Workshops und Fortbildungen für Lehrpersonen
- 2014-2017 CERN Doctoral Student (Wolfgang-Genter-Programm): Entwicklung, Management & Evaluation des Schülerlabors S’Cool LAB
- 2017-2020 CERN Fellow: Management & Weiterentwicklung von S’Cool LAB
- 2020 Promotion in der Teilchenphysik-Didaktik, TU Kaiserslautern & Université de Genève (Dr. rer. nat.)
- 2020-2025 CERN Staff: Koordination der SchülerIabore & Online-Lernangebote am CERN Science Gateway
- Seit 2026: CERN Head of Education, Bildungsprogramme für Lehrpersonen und Lernende von 5-19 Jahren
Motivation:
Meine ersten zwei Jahre im DAC-Komitee waren spannend und es hat mir Spass gemacht, mich einzubringen (z. B. bei der Organisation des Weihnachtsempfangs, Mitarbeit an unserem Positionspapier für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen junger Eltern, Umfrage unter deutschen Mitarbeitenden). Eine unserer neuen Initiativen (Führungen von Deutschen für Deutsche) scheint gut anzukommen. Diese Idee möchte ich gerne helfen weiter auszubauen, um zusätzliche informelle Vernetzungsmöglichkeiten innerhalb der deutschen Community zu schaffen.
Darüber hinaus möchte ich weiterhin verfolgen, wie sich wichtige Themen für unsere Community entwickeln. Besonders wichtig ist mir dabei, ob sich unsere Forderungen nach besserer Unterstützung für junge Familien im kommenden 5-Yearly Review widerspiegeln. Nicht zuletzt möchte ich gern die Repräsentation von weiblichen Mitarbeitenden im DAC sicherstellen.
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Merten Dahlkemper
Community Engagement Manager (GRAD) in OSI-SIS-OS
E-Mail: merten.dahlkemper@cern.ch
Geboren 1995 in Itzehoe, verlobt, 2 Katzen
Kurzlebenslauf
2013 - 2020: Bachelor- und Masterstudium in Physik an der Universität Göttingen
2020 : Praktikum im Fachreferat Chemie & Physik der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
2020 : Praktikum in der Geschäftsstelle des Rats für Informationsinfrastrukturen
2020 - 2024: Promotion in Physikdidaktik an der Universität Göttingen und CERN Teacher & Student Programmes (im Rahmen des Gentner-Programms)
2025 - : Graduate (Quest) als Community Engagement Manager im Open Science Office des Scientific Information Service
Hochschulpolitisches Engagement
2013 - 2019: Mitglied des Fachschaftsrat Physik in Göttingen (davon ein Jahr als Sprecher)
2017 - 2021: Mitglied des Studierendenparlaments Göttingen (als Gründer einer neuen Hochschulgruppe für die Interessen der MINT-Fakultäten)
2016 - 2018: Mitglied im Bundesvorstand der jungen Deutschen Physikalischen Gesellschaft
Motivation
In meiner Studienzeit hat es mir immer viel Spaß gemacht, mich für die Interessen anderer Studierender einzusetzen. Dies würde ich nun im DAC während meiner zweiten Station am CERN wiederaufnehmen. Auch aus persönlicher Betroffenheit liegen mir dabei insbesondere die Belange der Mitglieder der CERN-Familie am Herzen, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen (Studierende, GRADs und Fellows). Ein drängendes Thema gerade für diese Zielgruppe ist der Berufsmarkt, der sich gerade für naturwissenschaftlich-technische Berufe in einem vielleicht nie zuvor gekannten Tempo wandelt. Hier wäre es mir ein Anliegen, Angebote zu schaffen, um auf diesen Berufsmarkt vorzubereiten.
Ebenfalls eine Herzensangelegenheit ist mir der Austausch, sowohl innerhalb der Community durch die Fortführung existierender und die Schaffung neuer Formate, als auch mit externen Stakeholdern, sowohl in Deutschland (z.B. über die DPG oder VDI) als auch mit Stakeholdern in der Region.
Die Vernetzung mit Stakeholdern in der Region, z.B. Unternehmen oder Universitäten hat auch das Ziel einer besseren Integration von CERN-Mitarbeitenden in der Region und damit einhergehend einer Förderung der deutsch-französischen und deutsch-schweizerischen Freundschaft. |
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Milan Deruelle
Graduate, Software Entwickler in OSI-SMS
Telefon: +41 22 766 3159 / e-mail: milan.deruelle@cern.ch
Geboren 1994 in Duisburg
Ausbildung & Erfahrung:
- 2012–2025: Freelance Softwareentwickler
- 2014–2024: Informatikstudium an der RWTH Aachen (B.Sc. und M.Sc.)
- 2022–2025: Full-Stack Entwickler bei der Crolla-Lowis GmbH
- Seit 2025: IT Entwickler Service Management Platform am CERN
Motivation:
Ich heiße Milan und bin seit Sommer letzten Jahres Teil des CERN-Teams. Mein Weg hierher begann eigentlich nicht mit einem Job, sondern mit der Region: Berge, Natur, das kulturelle Angebot der Stadt und die hohe Lebensqualität haben mich nach Genf gezogen. Erst danach habe ich CERN als Arbeitgeber entdeckt – und gemerkt, wie gut sich beides ergänzt: ein spannender, internationaler Arbeitskontext und ein Alltag, in dem Outdoor, Sport und ein breites kulturelles Angebot ganz selbstverständlich dazugehören.
Aus dieser Erfahrung heraus möchte ich im DAC einen Schwerpunkt setzen: die Region Genf als attraktiven Lebensmittelpunkt noch sichtbarer zu machen und das mit CERN als internationalem Arbeitgeber mit starken Entwicklungs- und Karriereperspektiven zusammenzudenken. Für potenzielle Kandidat:innen kann genau diese Kombination ein sehr greifbarer Grund sein, sich für CERN zu entscheiden – und den Schritt in die Region leichter zu machen. |
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Niklas Herff
Staff Member in SCE-SG-VI
Telefon: +41 754 111960 / e-mail: niklas.herff@cern.ch
Geboren 1992 in Aachen
Ausbildung & Erfahrung:
- 2012 - 2021 Studium der Physik, Mathematik und Bildungswissenschaften and der RWTH Aachen (B. Ed & M. Ed.)
- 2021 - 2023 CERN User für das Netzwerk Teilchenwelt, TU Dresden: Organisation & Durchführung von Jugend-Workshops und Fortbildungen für Lehrpersonen
- Seit 2023 CERN Staff: Guide Community Manager, zuständig für die Koordination der Guide Aktivitäten am CERN und Ansprechpartner für CERN Guides
Motivation:
Im Rahmen meiner Tätigkeit am CERN bin ich aktuell schon gelegentlich im Austausch mit der deutschen HR-Vertretung, um bei dem Kontakt mit besuchenden Gruppen aus Deutschland zu helfen, und habe auch bereits am Angebot der ‚Führungen von Deutschen für Deutsche‘ des DAC mitgewirkt. In den vergangenen Jahren habe ich mehreren deutschen Universitäten beim Organisieren von Visits am CERN geholfen und denke, dass ich mit meinen Einblicken und Interaktionen innerhalb und außerhalb des CERN die Arbeit im DAC gut unterstützen kann.
Durch unsere Arbeit in einer internationalen Organisation sind wir nicht einfach nur Angestellte, sondern vertreten auch Deutschland hier vor Ort. Ich empfinde die Verbindungen zwischen den deutschen Mitarbeitenden am CERN und der deutschen Politik als sehr wichtig für diese Rolle und will im DAC gerne dazu beitragen, dass diese Verbindungen weiterhin gut gepflegt und Bedürfnisse und Anliegen passend kommuniziert werden.
Durch einige Jahre ehrenamtliche Jugendarbeit durfte ich viel Erfahrung in Gremienarbeit und Interessenvertretung sowie Einblicke in politische Strukturen gewinnen und habe diese Arbeit schätzen gelernt. Ich bin bereit, einen Teil meiner Zeit und Energie für eine solche Arbeit einzusetzen und die Interessen der deutschen Mitarbeitenden am CERN im DAC gut zu vertreten.
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Ole Werner
Doctoral Candidate at CERN IdeaSquare
Telefon: +41 75 411 72 67 e-mail: ole.werner@cern.ch
Geboren 1997 in Dresden, ledig ohne Kinder
Ausbildung & Erfahrung:
- 2016-2020 Bachelor Pschyologie, Radboud Universiteit Nijmegen
- 2020/21 Teilnehmer “TheaterTotal”, Bochum
- 2021/22 Master Behaviour Change, Universiteit Nijmegen
- 2022 Masterthese an der ARENA2036, Stuttgart zum Thema Diversität und Kreativität in Innovationsteams
- 2022/23 PROJ am IdeaSquare, Unterstützung der Educational Programmes
- 2023-2026 GRAD am IdeaSquare, Co-Coordinating Educational Programs
- 2026- CERN PhD Program mit VU Amsterdam, Forschung zum Aufkommen von Leadership- und Teamdynamiken in selbstorganisierten Innovationsteams.
Motivation:
Nach 3 Jahren am CERN ist es nun an der Zeit, sich “politisch” zu engagieren. Da ich nun, mit dem Beginn meines PhD’s mindestens noch weitere drei Jahre am CERN blieben werde, fühle ich mich in der Lage, und Verantwortung, zum Gemeinschaftsgefühl und Wohlsein der Deutschen am CERN beizutragen.
Ich bin jung, und recht unerfahren mit der Organisation des DAC; das ist offensichtlich. Dennoch glaube ich, einen wertvollen Beitrag leisten zu können. Warum? Zum einen habe ich als Psychologe ein besonderes Auge für Gruppendynamiken. Keine Sorge, ich bin kein klinischer Psychologe; ich werde niemandem unangenehme Fragen zu frühkindlichen Traumata stellen. Ich habe mich für Verhaltenspsychologie entschieden, weil ich mich für Treppenwitze interessiere. Beziehungsweise, wie eine Umgebung kreiert werden kann, in der niemand am Ende denkt: “Ach hätte ich doch nur…”. Ich möchte anderen helfen, das Meiste aus Ihrer Zeit am CERN zu holen. Nicht zuletzt kann ich ein Beispiel dafür sein, dass Neugierde und Engagement wichtiger für eine Zukunft am CERN sind als welchen Studiengang ich vor 10 Jahren gewählt habe. Vielen Dank für dein Vertrauen. |
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Sascha Marc Schmeling
Head of Relations with International Organisations
Telefon: +41 75 411 4272 / e-mail: sascha.schmeling@cern.ch
Geboren 1971 in St. Ingbert, aufgewachsen am Mittelrhein, verpartnert.
Ich bin seit vielen Jahren am CERN tätig und konnte in unterschiedlichen Funktionen wertvolle Erfahrungen sammeln – von meiner Zeit als User im ALEPH-Experiment über Positionen als Fellow in LHCb und Staff in der IT, bis hin zu meiner Tätigkeit als Planning Officer im Physik-Department. In den vergangenen Jahren lag mein Schwerpunkt insbesondere im Bereich internationaler Beziehungen und Bildungsprogramme. Seit 2026 bin ich verantwortlich für die Beziehungen des CERN zu internationalen Organisationen.
Neben meinen beruflichen Aufgaben habe ich mich stets intensiv in die Gemeinschaftsarbeit eingebracht. Dazu zählen unter anderem meine frühere Tätigkeit als Sprecher des DAC, die Mitorganisation großer CERN-Veranstaltungen wie der OpenDays sowie die Koordination bedeutender Jubiläumsfeierlichkeiten. Darüber hinaus vertrete ich CERN in verschiedenen internationalen Gremien und Netzwerken im Bereich Physikvermittlung und Bildung.
Auch jenseits der Arbeit bin ich vielseitig engagiert: Ich fliege und segle mit großer Begeisterung, habe mich über viele Jahre im Vorstand des CERN YCC eingebracht und schätze kulturelle Aktivitäten wie Kino und Theater sowie gemeinsame Zeit bei gutem Essen.
Meine Ziele für die kommenden beiden Jahre im DAC:
In den nächsten beiden Jahren möchte ich mich insbesondere für folgende Themen einsetzen:
- die weitere Stärkung der deutschen Talent-Pipeline, insbesondere durch neue Programme für Studierende,
- die Klärung praktischer Fragen, die deutsche Mitarbeitende im Alltag betreffen, etwa im Umgang mit Behörden oder Versicherungen,
- den Ausbau der Kontakte zu deutschen Vertretungen sowie zu anderen internationalen Organisationen, um Synergien für deutsche CERN-Mitarbeitende bestmöglich zu nutzen.
Motivation
Die Arbeit im DAC war in den vergangenen Jahren geprägt von großem Engagement und einem starken Teamgeist. Gemeinsam ist es uns gelungen, den Zusammenhalt innerhalb der deutschen Gemeinschaft am CERN zu stärken und gleichzeitig unsere Sichtbarkeit nach außen deutlich zu erhöhen. Insbesondere durch Vorträge, Netzwerkaktivitäten und den Gewinn neuer Mitglieder konnten wir dazu beitragen, das Bild des CERN in Deutschland weiter zu verbessern und neue Kooperationen anzustoßen.
Diese erfolgreiche Entwicklung möchte ich gerne fortführen und gemeinsam mit Ihnen die deutsche Präsenz am CERN weiter ausbauen sowie das Leben und Arbeiten an unserem Labor aktiv mitgestalten. |
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Stefan Biereigel
Staff Member in EP-ESE-ME
Telefon: +41 22 766 78 01 / e-mail: stefan.biereigel@cern.ch
Geboren 1994 in Gera (Thüringen)
Ausbildung & Erfahrung:
- 2012 - 2016 Bachelorstudium Technische Informatik an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena
- 2016 - 2017 Masterstudium Raumfahrtelektronik an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena
- 2017 - 2018 Young Graduate Trainee bei der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) in Noordwijk, Niederlande
- 2018 - 2022 Promotion im CERN Doctoral Student Programme mit KU Leuven (Belgien) und BTU Cottbus (Deutschland)
- gefördert vom deutschen technischen Doktorandenprogramm am CERN (Wolfgang-Gentner-Stipendium)
- 2021 - 2024 Senior Fellow am CERN in der Abteilung für Mikroelektronikentwicklung (EP-ESE-ME)
- 2024 - heute: CERN Staff: Ingenieur für strahlungstolerante Mikroelektronik (EP-ESE-ME)
Motivation:
Als Ingenieur, der seine Promotion am CERN absolviert hat, liegen mir besonders die Belange junger Menschen und Familien am Herzen. Im DAC setze ich mich für eine gute Kommunikation und stärkere Vernetzung innerhalb der deutschen Community ein. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Anliegen von Technical Students, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Graduates. Ich möchte deren Erfahrungsaustausch fördern und dazu beitragen, abteilungsübergreifend bessere Karrierechancen am CERN für diese Gruppen zu schaffen. Des Weiteren ist es mir wichtig, die Bekanntheit des CERN in deutschen Ingenieursstudiengängen zu erhöhen und ein stärkeres Bewusstsein für die vielfältigen Arbeitsfelder am CERN zu schaffen. Langfristig möchte ich damit dazu beitragen, der Unterrepräsentation Deutschlands in allen Anstellungskategorien nachhaltig entgegenzuwirken. |
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