Johannes Bernhard

Deputy Group Leader Experimental Areas (BE-EA)

Telefon: +41 75 411 48 96 / e-mail: johannes.bernhard@cern.ch

Geboren 25.11.1982 in Limburg a.d. Lahn, verheiratet

Ausbildung & Erfahrung:

  • Physikstudium und Promotion an der Johannes Gutenberg Universität Mainz, seit 2008 dauerhaft als User am CERN tätig.
  • 2014 bis 2016 Technical Coordinator des COMPASS Experiments.
  • Seit 2016 CERN Staff und Beam Physicist, Ansprechpartner für die Experimente AMBER, NA62, COMPASS, CLOUD sowie für die Irradiation Facilities IRRAD und CHARM.
  • 2019 bis 2025 Section Leader Liaison to Experiments (BE-EA-LE), verantwortlich für die Secondary Beams in der North und East Area sowie für die zugehörigen Fixed Target Experimente.
  • Seit 2026 Deputy Group Leader der Experimental Areas Gruppe (BE-EA).
  • ATS Vertreter im SPS and PS Experiments Committee (SPSC). Darüber hinaus Beteiligung an verschiedenen CERN Panels und Initiativen, unter anderem als Scientific Secretary der Non Collider Physics Roadmap und als Mitglied im BE Promotion Panel. Außerdem Mitarbeit in externen Komitees, etwa als Mitglied im PSI Advisory Board für das HIMB Projekt.
  • Mitwirkung an verschiedenen Projekten, darunter Physics Beyond Colliders, North Area Consolidation, East Area Renovation, HI-ECN3

Motivation:

Die deutsche Community am CERN ist in vielen sehr unterschiedlichen Bereichen vertreten, in Experimenten, technischen Gruppen, Beschleunigerteams, IT und Verwaltung. Diese Vielfalt ist eine große Stärke. Gleichzeitig begegnen sich viele dieser Bereiche im Alltag nur selten, obwohl sie gemeinsam zum Erfolg der Projekte am CERN beitragen.

Ein Anliegen für mich ist deshalb, den Austausch innerhalb der deutschen Community weiter zu stärken und die unterschiedlichen Perspektiven besser miteinander zu verbinden. Gerade der Dialog zwischen technischen, wissenschaftlichen und organisatorischen Tätigkeiten ist wichtig, weil viele Projekte am CERN genau von diesem Zusammenspiel leben.

In den vergangenen Jahren hat das Interesse am CERN in Deutschland deutlich zugenommen und die Zahl der Bewerbungen ist gestiegen. Der entscheidende nächste Schritt besteht darin, dass sich diese Entwicklung auch stärker in tatsächlichen Anstellungen widerspiegelt. Mir ist es wichtig, diesen Übergang von der Bewerbung zur Einstellung stärker in den Blick zu nehmen und qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten aus Deutschland auf diesem Weg besser zu unterstützen.

Durch meine Arbeit mit verschiedenen Experimenten und in der Experimental Areas Gruppe habe ich Einblicke in viele Bereiche der Organisation gewonnen. Diese Erfahrung möchte ich im DAC einbringen, um den Austausch innerhalb der deutschen Community zu fördern und gleichzeitig dazu beizutragen, dass deutsche Mitarbeitende, sowohl langjährige Kolleginnen und Kollegen als auch neue Generationen am CERN, gute Rahmenbedingungen vorfinden und ihre Interessen innerhalb der Organisation weiterhin gut vertreten werden.

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